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Happy Wednesday Singers machen Welden glücklich

25.06.2016, 15:22 Uhr
Welden
abgelegt unter Konzerte

Welden. Am 17. Juni waren good vibes im Holzwinkel-Saal Welden angesagt. Denn mit den Happy Wednesday Singers stand nach Greg is back endlich mal wieder zu Herzen gehende Chormusik auf dem Programm des Kultour-Sommers. Von Anfang an herrschte ausgesprochen gute Laune, die Happys hatten nicht nur zahlreiche treue Fans, sondern auch ausreichend gute Nummern im Gepäck. Mit gleich vierundzwanzig Titeln "rockten" sie dann in die Nacht hinein.

Happy Wednesday Singers machen Welden glücklich

Chorleiter Marco Schick, der gerne richtig in die Tasten seines Klaviers oder auch mal solistisch zum Gesangs-Mikro langte, steuerte den Chor geschickt von einem Leckerli zum nächsten Genusshappen. Im Hintergrund seiner Begrüßungsansage lief live und nicht vom Band Chormusik, die Happys sangen ihre persönliche Erkennungsmelodie. Ja, das war schon mal was besonders. Und dann kam es immer saftiger: erst behutsames eingrooven mit klassischen Gospel-Nummern, sprich dem, was sich jeder Fan von so einem Abend mit dem Chor erwartet. Auf diese Vorspeisen folgten dann deftige Sättigungsbeilagen, elegante Hauptgerichte wie Sixteen Tons und Hallelujah, I Just love her so. Dass diese Musik nicht nur ins Ohr, sondern auch in die Beine und sonstigen Körperteile ging, dafür sorgte eine ausgetüftelte Choreografie, zu der sich die vielen Damen und die etwas spärlicheren Herren des Gesangs synchron bewegten. Da durfte auch mal kräftig mitgeklatscht werden. Das Publikum nahm jede dieser Gelegenheiten wahr und rührte die Hände, bis man bei genauem Hinsehen fast schon kleine Flämmchen auf den Handflächen züngeln sehen konnte. Zum Glück wurden in der Pause dann alle Brände zügig gelöscht, denn die Getränkebar war reichhaltig bestückt. Nach einem kurzen Kampf ums letzte Blatt Klopapier in der Damentoilette wurde die zweite Hälfte eingeläutet.

Mit Leonhard Cohens Hallelujah und poppigen Nummern wie You're the One that I want oder The Lion Sleeps Tonight wurde es im zweiten Set insgesamt etwas Pop-lastiger. Auch deutsprachiges, genauer: Chorstücke in bayrischer Mundart machten den gelungenen Abend unvergesslich. Für witzige Ansagen zwischen den Stücken sorgte nicht nur Chorleiter Marco. Einzelne Chormitglieder taten sich hier besonders hervor und sorgten für heftige Lach-Attacken. Recht geschickt wurde so der Chor beim Publikum beworben und besonders Männern der mögliche Eintritt ins Ensemble schmackhaft gemacht. Nächsten Mittwoch werden sie es ja dann sehen. Ob der eine oder andere aus dem Publikum tatsächlich den Weg nach Dinkel zur wöchentlichen Probe bei den Happy Wednesday Singers gefunden hat.

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